DULSE/Lappentang (Palmaria palmata)

 

Die Rotalge DULSE (Palmaria Palmata) ist eine mehrjährige und essbare Pflanze, die mit zu den ältesten Pflanzen unseres Planeten gehört.

Lappentang ist sehr formenreich mit seinen lappenähnlichen Blättern und von lebhaft braunroter bis purpurroter Färbung. Ihre Fortpflanzung erfolgt geschlechtlich und sie wächst meist auf Steinen im Atlantischen Ozean.

 

Sie ist ein Gemüse, das wild gewachsen und damit ursprünglich und unverzüchtet ist. Schon die Kelten kannten diese schöne Rotalge und später beugten die Seeleuten mit der Alge dem Skorbut vor, wegen des Vitamin-C-Gehalts der frischen Alge. Ihr Geschmack ist leicht nussig. Sie ist reich an Nährstoffen sowie auch Kalium, Kalzium und Vitamin C. 

Der hohe Kalziumgehalt fördert die Stärkung der Zähne und Knochen. Kalium ist gut für den Muskelaufbau und die Herztätigkeit und hilft ebenfalls noch bei der Regulierung des Wasserhaushalts. Die Dulse weißt einen relativ geringen Jodgehalt auf, der unbedenklich ist. 

Das reichhaltige Vitamin C in der Algen schützt die Gefäße, kräftigt das Bindegewebe und hilft beim Entgiften des Körpers.

Verwendung: 

Dulse kann man getrocknet als Gewürz und Salz-Ersatz zu den Gerichten und Salat geben, in Wasser einweichen oder mitkochen in Suppen, etc. 

Auch in Shakes liefert sie dem Körper wichtige Mineralien und Vitamine. 

Frittiert man die getrocknete Alge in sehr heißem Öl, dann schmeckt sie wie Speck und kann als veganer Speck-Ersatz genommen werden. 

 

Gelegentlich können sich weiße Flecken (Salzkristalle) auf den Blättern bilden, diese entstehen oft durch zu raschen Temperaturwechsel und können einfach mit einem Küchenkrepp abgerieben werden. 

Sollten getrocknete Algen etwas Feuchtigkeit abbekommen, kann man sie ganz einfach im Backofen bei geringer Hitze wieder trocknen. 

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